sven kock - rechtsanwalt & fachanwalt
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Warum zum Fachanwalt?

 

Aus Arbeitnehmersicht sind Konflikte am Arbeitsplatz oftmals existenzbedrohend. Aus Arbeitgebersicht sind sie zunächst unproduktiv und kostenträchtig. Emotional oder rechtlich ungelöste Probleme von und mit Angestellten können aber gerade bei kleineren und mittelständischen Unternehmen durchaus existentille Bedeutung gewinnen - gerade in Anbetracht der üblichen Dauer etwa eines durchschnittlichen Kündigungschutzverfahrens.

 

Würden Sie sich von Ihrem Hausarzt am offenen Herzen operieren lassen?

 

Wenn Sie leicht erkältet sind, werden Sie im Regelfall keinen Internisten aufsuchen, denn es nicht notwendig, einen Spezialisten zu befragen. Anders würde die Entscheidung bei einer komplizierten Operation ausfallen. Jetzt werden Sie einen Experten konsultieren, damit dieser Ihre Chancen auf eine gesunde Zuskunft optimieren kann.

 

Kündigungsschutzprozesse richtig führen:

 

In der Neuen Zeitschrift für Arbeitsrecht (NZA) Beilage 1/2005 (zu Heft 10/2005) schreibt der Vorsitzende Richter am Landesarbeitsgericht Nürnberg, Joachim Vetter, zum Thema "Kündigungsprozesse richtig führen":

 

Häufige Fehler aus Sicht eines Instanzrichters: Es ist kein Geheimnis: Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind oft unzufrieden mit dem, was sie bei Gericht erleben. Voller Vertrauen, im Recht zu sein, hören sie schwer verständliche rechtliche Argumente. Vielfach kann man vernehmen, erstaunlicherweise von Arbeitnehmern und Arbeitgebern: „Beim Arbeitsgericht gewinnt man sowieso nie“.

 

Hauptgrund der Unzufriedenheit mit Entscheidungen der Arbeitsgerichte:

 

Hauptgrund für die Unzufriedenheit dürften Unkenntnis der Rechtslage und fehlende Einschätzbarkeit des Prozessausgangs sein. [....]

Die eigentlich Benachteiligten unseres vielfach als zu kompliziert empfundenen Kündigungsprozesses sind aus Sicht der Richter die kleinen und mittleren Arbeitgeber. Zum einen haben sie keine mit Arbeitsrechtkenntnissen ausgestattete Personalabteilung, die zumindest in dem Moment eingreift, wenn das Kind in den Brunnen fällt, oder – um im Bild zu bleiben – unverzüglich Rettungsmaßnahmen einleitet, kurz nachdem es in diesen gefallen ist. Und zum anderen lassen sie sich all zu oft von ihnen langjährig vertrauten Rechtsanwälten vertreten, die eines nicht sind und auch nicht sein können: Spezialisten im Arbeitsrecht und denen deshalb vieles nicht auf- und einfällt, was für einen „Profi“ eine Selbstverständlichkeit bedeutet".

 

Dem haben wir nur hinzuzufügen: Was bleibt ist die Entscheidung, ob Sie einen Profi benötigen....

 

 

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